Zeit für einen neuen Weg?

Heute schreibe ich über etwas, das ziemlich tief geht: Bist du es, der dein Leben bestimmt? Schwierige Frage. Hat sie auch etwas mit Frauen kennenlernen zu tun? Sehr viel mehr, als du vielleicht denkst.

Es gibt zwei Arten von Menschen: reaktive und proaktive. Reaktive Menschen lassen sich leicht von ihrer Umgebung beeinflussen. Vielleicht ist das Wetter nicht schön. Oder die Stimmung der Leute um sie herum ist mies. Dann bekommen reaktive Menschen schlechte Laune. Sie fühlen sich nur wohl, wenn andere sie gut behandeln. Sie machen sich davon abhängig, wie andere gerade drauf sind. Sie hoffen, dass sich ihre Umgebung ändert, damit es ihnen wieder gut geht.

Das Leben proaktiver Menschen ist anders. Sie lassen sich durch ihre Werte und Prinzipien leiten, wenn sie auf ihre Umwelt reagieren. Sie nehmen Einfluss darauf, was um sie herum passiert. Sie wissen, dass sich für sie nur etwas zum Positiven ändern kann, wenn sie ihr Glück in die eigene Hand nehmen. So viel zur Theorie. Nun zur Praxis.

Bist du ein reaktiver Mensch?

Fühlst du dich schlecht, weil eine Frau nicht an dir interessiert ist? Hast du das Gefühl, in deiner jetzigen Situation gefangen zu sein? Wartest du darauf, dass irgendetwas passiert, damit es dir besser geht? Lässt du dich davon beeinflussen, was andere für richtig halten? Tust du Dinge, nur damit deine Freunde oder Familie dich in Ruhe lassen? Hoffst du darauf ein anderer Mensch zu werden, wenn sich endlich eine Frau dazu herablässt, deine Freundin zu sein?

Wenn ja, dann bist du ein reaktiver Mensch. Du lässt andere dein Leben bestimmen. Dein Selbstwert hängt nicht von dir sondern von anderen ab. Du kontrollierst nicht das “Spiel”. Du bist der “Spielball” der Menschen in deiner Umgebung. Ich weiß……harter Tobak, oder?

“Sei so nett, und gib mir dein Leben!”

Es gibt sehr viele Männer, die andere ihr Leben bestimmen lassen. Sie halten sich für unwichtig und stellen ihre Bedürfnisse hinten an. Sie sagen nicht, was sie wollen. Doch alleine schon das wäre oft genug, um ihre Wünsche erfüllt zu bekommen. Ihr Verhalten zeigt, dass sie sich alles bieten lassen. Sie wehren sich nicht, wenn man sie ausnutzt.

Wer schwach ist oder sich schwach fühlt, verhält sich oft unterwürfig, um zu überleben. Unterwürfige Männer gehen Streit aus dem Weg. Sie wollen von allen gemocht werden, damit sie bloß keiner angreift. Sie haben Angst davor zu kämpfen und stimmen allem zu, was andere möchten. Sie geben ihre Träume auf, damit andere ihren Willen bekommen.

Von den Menschen in ihrem Umfeld werden unterwürfige Menschen oft gelobt. Sie bekommen Komplimente, weil sie so nett, selbstlos und umgänglich sind. Doch der Preis dafür ist sehr hoch: Männer, die ihre Wünsche anderen unterordnen, sind nicht frei. Sie können nicht selbst ihr Leben bestimmen. Wie sie ihre Tage verbringen, entscheiden andere.

Unterwürfige Männer richten sich auch in ihrer Beziehung danach, was die Frau oder Freundin möchte. Sie opfern sich selbst auf, um eine Frau zu bekommen oder zu behalten. Erst zu spät stellen sie fest, dass gerade dadurch eine gute Beziehung unmöglich wird. Denn die Frau findet sie früher oder später nicht mehr attraktiv. Sie verliert jedes Interesse, weil sie alles mit ihnen machen kann.

Vielleicht neigst du auch dazu, zurückzustecken. Vielleicht gehst du Konflikten aus dem Weg und überlässt anderen das Feld. Andere merken das! Und sie werden es ausnutzen. Du wirst so lange herumgeschubst werden, bis alles weg ist, was du hast. Denn gerade wenn du versuchst, Ärger aus dem Weg zu gehen, wirst du Ärger bekommen. Je mehr Schwäche du zeigst, desto eher wirst du ein Opfer der “Stärkeren”.

Mit innerer Stärke deine Dämonen bekämpfen

Im Gegensatz zu dieser inneren Schwäche handeln Männer mit innerer Stärke immer sicher und selbstbewusst. Sie zeigen klare Grenzen auf, die man bei ihnen nicht überschreiten sollte. Sie haben eine furchtlose Einstellung zum Leben. Sie sind bereit, für ihre Sache zu kämpfen, wenn es sein muss. Dies alles wird deutlich durch ihre Körpersprache, ohne dass ein einziges Wort dafür nötig wäre. Gerade Frauen nehmen dies sehr deutlich wahr. Und ganz instinktiv finden sie es begehrenswert.

Leider entsteht diese innere Stärke nicht über Nacht. Du musst sie nach und nach in deinem Umgang mit anderen Menschen lernen. Fang heute damit an, deine Dämonen zu bekämpfen. Stell dich Konfrontationen, denen du gestern noch aus dem Weg gegangen wärst. Nur dann wirst du feststellen, dass oft ein einfaches “Nein!” genügt, damit andere Menschen nicht auf dir herumtrampeln.

Denn innere Schwäche ist oft nur eingebildet. Sie wird dir von Eltern, Lehrern und anderen Institutionen der Gesellschaft antrainiert. Fast wie ein Hund wirst du “dressiert”, dich unterzuordnen.

Es ist deine Entscheidung, ob du dich weiterhin “dressieren” lässt. Es ist deine Wahl, einen neuen Weg einzuschlagen. Andere werden nicht für dein Wohl sorgen. Wenn du etwas an deiner Situation ändern möchtest, kannst du nur an dem einem Punkt ansetzen, den du wirklich kontrollierst: an dir selbst. Alles andere ist außerhalb deines Einflusses.

Du bist, wer du bist, aufgrund der Entscheidungen, die du triffst.